Dichter, geb. am 28. April 1953 in Oberschledorn im Hochsauerland, dessen waldreiche Berglandschaft seine Poesie prägte.
“Die Gebirge standen im Reize und im Ganzen vor mir […]. Sie waren jetzt Bilder, so wie früher bloß Gegenstände. In die Bilder konnte man sich versenken, weil sie eine Tiefe hatten”.
Dieses Zitat aus Adalbert Stifters Roman “Der Nachsommer” trifft auch auf die Verskunst von Hans Claßen zu. Wie sie Umwelt naturnah spiegelt, wirkt sie utopisch. Poetisch bleibt “Reduzierung auf das klanglich Wesentliche […] oberstes Gesetz”, stellt Prof. Dr. Wilhelm Gössmann an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf fest; und der polnische Dichter Kazimierz Brakoniecki: “Es gibt Dichter in der Provinz, die schreiben Weltliteratur, wie Hans Claßen”.
Vor allem charakteristisch ist ein bemerkenswertes poetisches Verfahren, das typische Motive der Klassik oder Romantik mit der Wirklichkeit heute konfrontiert. Der Dichter wendet es an, um so neues Licht sowohl auf die früheren Literaturepochen als auch auf unsere Gegenwart zu werfen.
Nachtlied
Goethe
Über allen Gipfeln
Himmelsströme
Tagesstill -In allen Wipfeln
Schlafes Schweigen
Eingekehrt -Warte, süßer Friede!
Mit dem Erwachen
Ruhest du auch.
Zahlreiche Lesungen an literarischen, auch anderen Begegnungs- und Gedenkstätten
Novalis-Museum Weißenfels; Klopstock-Museum Quedlinburg; Buchmesse Frankfurt; Westfälische Literaturschiffahrten Möhnesee; Polen erlesen in NRW, Bezirksregierung Arnsberg; Otmar Alt Stiftung Hamm; Benediktinerabtei Königsmünster Meschede; 550Jahrfeier Ernst Moritz Arndt Universität, Caspar David Friedrich Zentrum Greifswald; Westpreußisches Landesmuseum Münster; Deutsches Eichendorff-Museum und Kornhaus Wangen/Allgäu; Hermann Hesse Museum Gaienhofen; Altes Schloß Meersburg Bodensee; Kopernikus-Haus Olsztyn/Allenstein Masuren; Gottfried August Bürger Museum Sachsen-Anhalt; Annette von Droste-Hülshoff Museum Meersburg; Eichendorff-Begegnungsstätte Lubowitz Schlesien.
Preisträger: Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur und Edelrabe-Literaturpreis für Lyrik. Vorsitzender der Christine-Koch-Gesellschaft zur Förderung der Literaturregion Sauerland-Südwestfalen und Sprecher für den Autorenkreis Möhnesee.
Gedichtbände (Lieferung via Buchhandel oder Freiversand)
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“Ich fühle mich so fern und doch so nah. Gedichte von Heimat und Fremde”, 1. Ausgabe Arnsberg 1993, Preis: 3,90 Euro (2. Ausgabe Klagenfurt 1996, vergriffen); Direkt-Bestellung: Hans-Clahsen.Dichter@t-online.de
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“Yggdrasil heißt die Esche am Urdbrunnen. Erzähl- und Sprechgedichte”, Arnsberg 1993, Preis: 2,90 Euro; Direkt-Bestellung: Hans-Clahsen.Dichter@t-online.de
- “Mondlicht fiel auf Blütenstaub. Romantische Spuren”, Frankfurt 2001, Preis: 9,90 Euro; Direkt-Bestellung: Hans-Clahsen.Dichter@t-online.de
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Joseph von Eichendorff: “Und die Welt hebt an zu singen. Die schönsten Gedichte”, herausgegeben von Hans Claßen, Bergstadtverlag Würzburg und Freiburg, 2. Auflage 2008, 12,90 Euro. Direkt-Bestellung: boguth@herder.de
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“Freilandmuseum. Neue Lyrik vom Lande”, ill. v. Kiril Malkow: “Russische Landschaften”, Arnsberg 1999. Bibliophiler Band, Preis 17,80 Euro. Direkt-Bestellung: Hans-Clahsen.Dichter@t-online.de
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http://www.ixlibris.de/content/Gedichtbaende/classen_hans__mondlicht.htm